Ausleitende Verfahren (auch Aschnerverfahren) sind uralte Therapieformen und  haben ihren Ursprung in der vier-Säfte Lehre. Unter anderem dienen sie der Entgiftung und Entschlackung des Körpers  aber auch zur Schmerzlinderung oder Revitalisierung.

Hauptbehandlungsziel ist es, den Köper durch eine mechanische Reizsetzung an verschiedenen Körperstellen zur Selbstheilung zu aktivieren.

 

Folgendes Zitat von Paracelsus macht den Grundgedanken dieses Verfahrens verständlicher: „Wo die Natur einen Schmerz erzeugt, da hat sie schädliche Stoffe angesammelt und will sie ausleeren. Ist die Natur nicht imstande, diesen Vorsatz selbst auszuführen, muss der Arzt eine künstliche Öffnung direkt an der kranken Stelle machen und so Schmerz und Krankheit rasch heilen.“

 

Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Zum einen das innere Ausleitverfahren (z.B. Einlauf in den Darm) oder als äußere Ausleitverfahren über die Haut.

 

Zu den Ausleitverfahren gehören:

  • Aderlass
  • blutiges und unblutiges Schröpfen
  • Schröpfkopfmassage
  • Baunscheidtieren